[MesseBericht] VIECC – Vienna Comic Con


[MesseBericht] VIECC – Vienna Comic Con


Wir waren dieses Wochenende für euch auf der Vienna Comic Con in Wien unterwegs. Schon vor einiger Zeit entschieden wir uns, die lange Reise bis nach Wien mit ca 1000km hin und dem gleichen Weg wieder zurück auf uns zu nehmen.

Da schon vorher bekannt gegeben wurde, dass die VIECC nur eine Halle umfasst, haben wir uns auf eine kleine Convention vorbereitet. Und so war es auch: Eine große Eingangshalle für Tickets, Badges und Waffenkontrolle; ein Flur bis zum Bühnenraum, der im Verhältnis der restlichen Convention relativ groß war; eine Halle für die Garderobe und eine Halle für die kleinere Panel Stage, die Zeichner, Merchandise und andere Stände.

Jedoch kann man von der Größe der VIECC keine Schlüsse auf die Qualität ziehen: Trotz wenig Platz, war die VIECC super organisiert. Alles ging zügig, wenn man ein Problem hatte, war immer ein Crew-Member in der Nähe und egal, wen man fragte, sie wussten Bescheid und waren immer nett und entspannt. Leider gab es sehr viel Anime – und Manga Merchandise und eher weniger in Richtung Comic und Verfilmung. Es war also eher, wie auf jeder anderen Anime und Manga Messe. Ein weiterer Kritikpunkt, der auch oft genannt wurde ist die Breite der Gänge. Hier hätte man durchaus etwas mehr Platz einplanen sollen, denn es war teilweise sehr eng. Vor allem vor den Merchandise-Ständen, wo die Leute im Normalfall natürlich etwas länger stehen bleiben. Hier würden wir uns im nächsten Jahr ein bisschen mehr Platz wünschen. Auch Fotostände, wie den Eisernen Thron oder KITT sollte man vielleicht etwas außerhalb platzieren, damit sich hier die Besucher nicht stauen, die eigentlich nur daran vorbei wollen.

Der Sprung-Stand von Ubisoft in Zusammenarbeit mit Bagjump war eines der Highlights auf der VIECC. Mit einem Hubsteiger konnten die Besucher auf ca. 10 Meter Höhe fahren und von dort aus in ein Luftkissen springen. Doch auch das Bühnenprogramm, vor allem der Cosplaywettbewerb, war sehr gefragt. Schon lange vor Beginn standen die Menschenmassen an und selbst der große Bühnenraum mit knapp 800 Plätzen, konnte nicht alle Interessenten unterbringen. Sowohl DJ, als auch der Moderator beim Wettbewerb waren sehr gut organisiert. Der DJ sorgte mit passenden Tracks und fließenden Übergängen für gute Stimmung und der Moderator wusste, was er tut, was leider nicht mehr bei vielen Wettbewerben der Fall ist. Klar ist, dass auf der Bühne nicht immer alles glatt laufen kann, was auch hier passiert ist. Im Normalfall hat der Moderator dies auch souverän gemeistert. Einziger wirklicher Kritikpunkt: Die Musik wurde oft zu spät leiser gemacht, sodass man den Moderator und die Cosplayer schlecht verstand.

Als Gäste konnte man im ersten Jahr unter anderem Finn Jones (bekannt aus Game of Thrones), Natalia Tena (Harry Potter und Game of Thrones) sowie Giancarlo Esposito (Breaking Bad) verpflichten. Auch auf Zeichner-Seite konnte man sowohl nationale, wie auch internationale Größen verpflichten. So war zum Beispiel Mahmud Asrar (Spider-Man) und Jae Lee (Before Watchmen: Ozymandias and Batman/Superman) vor Ort. Auch einige bekannte Cosplayer konnte man für die VIECC verpflichten. Neben international bekannten Cosplayern wie LeeAnna Vamp, Leon Chiro oder RBF-Productions-NL waren auch nationale Cosplayer, wie Nana Kurunoma vor Ort.

Die Veranstalter rufen die Besucher dazu auf, Feedback zu geben um die Veranstaltung für das nächste Jahr verbessern zu können und wollen auf die Wünsche eingehen. Alles weitere dazu findet ihr in der offiziellen Veranstaltung für nächstes Jahr.

Fazit

Die Organisation der VIECC ist mit wenigen anderen Conventions, die wir bis jetzt besucht haben, vergleichbar. Dass eine Messe, die das erste mal veranstaltet wird, nicht direkt riesig ist, ist vollkommen nachvollziehbar. Sie muss sich noch aufbauen und wir gehen davon aus und hoffen, dass nächstes Jahr mindestens eine Halle mehr genutzt wird. Wir werden auf jeden Fall noch einmal vorbeischauen!

Über Taker

Taker

Taker ist zusammen mit Cora Gründer von MesseHunter.de. Er ist der Kopf des Projekts und kümmert sich um fast alles, was organisatorisch oder technischer Natur ist. Nebenbei ist er auch noch Cosplayer, Pfadfinder, Fachinformatiker und Student.
Und ein bisschen Zeit für seine Freunde findet er auch noch.

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