[MesseBericht] gamescom 2014 – 5 Tage Ausnahmezustand


[MesseBericht] gamescom 2014 – 5 Tage Ausnahmezustand


Wir waren dieses Jahr natürlich für euch auf der gamescom und haben uns mal angeschaut, was es da so alles zu erleben gab. Wer jetzt erwartet, dass wir ihn über die neuesten Spiele informieren, sollte wohl wo anders danach suchen. Da gibt es genug Seiten, die darüber berichten.

Wir wollen euch lieber zeigen, was es abseits der digitalen Spiele noch auf der gamescom gab. Und das war eine ganze Menge!

Retro, Retro, Retro!

In den letzten Jahren wurde die Retro-Ecke der gamescom immer größer und erfreute sich auch bei den jüngeren Besuchern immer größerer Beliebtheit. Für uns natürlich ein Grund mal vorbeizuschauen und zu gucken, welche Schätzchen man denn so anspielen konnte. Von Pong über Super Mario bis hin zu Winnie Puuh war für jeden Nostalgiker etwas dabei. Wir hatten auf jeden Fall unseren Spaß, in der Nostalgie der Retro-Ecke zu schwelgen und auch das ein oder andere für uns neue, alte Spiel zu entdecken. Wenn ihr also nächstes Jahr auch auf der gamescom seid, dann schaut auf jeden Fall mal im Retro-Bereich vorbei, der Besuch lohnt sich auf jeden Fall!

Pac Man und Würfel, passt das überhaupt?

Und ob das passt! Wir haben für euch das Pac Man Brettspiel getestet und waren total begeistert. Leider hat es nur für eine Runde gereicht, allerdings war diese sehr spaßig, musste man sich doch im Team absprechen, wie man seine nächsten Züge plant, um entweder alle Pillen zu fressen oder dem Pac Man alle 3 Leben abzunehmen. Natürlich hat Pac Man gewonnen, wenn auch knapp. Ihr seht also, auch analoge Spiele können im digitalen Zeitalter der Grafikschlachten immer noch überzeugen. Und das sogar ohne Strom! Und in einer Auflösung, die sogar 4k in den Schatten stellt!

Körperliche Anstrengungen und Stunttraining

Im Außenbereich lud zum einen der gamescom Beach zum Ausruhen ein, doch das Teil, was daneben stand, hat uns doch etwas mehr angesprochen. Die gamescom-Wave! Wer also schon immer mal schauen wollte, ob Surfen was für ihn ist, ohne direkt naß zu werden, der konnte da einmal vorbeischauen. Und wir haben uns teilweise gar nicht mal so schlecht dabei angestellt. Andere Teammitglieder haben die Gelegenheit aber genutzt, um das professionelle Abrollen zu üben (Aussage des betroffenen Teammitglieds:“Das soll das Bewerbungsvideo für Defcon werden!“). Mehr dazu gibt es in unseren Videos!
Um die Reaktions- und Gleichgewichtsfähigkeiten unseres Teams zu testen gab es gleich zwei Stationen: Einmal das Wellenreiten bei Unitymedia, wo unsere liebe Cora den (temporären) zweiten Platz gemacht hat und Gray während seines Ritts über MesseHunter ausgefragt wurde. Zum anderen gab es den Stand der Bundeswehr mit einer Reaktionswand. Die Paarungen waren Taker/Cora und Soul/Marry. Taker hat sich in einer Zeit von ca. 43 Sekunden mit 100:68 durchgesetzt. Das zweite Hunter-Duell war um einiges knapper, nach knapp 44 Sekunden hieß es 100:99 für Marry! Auf ein Duell zwischen Taker und Marry müssen wir aber leider noch warten, das haben wir irgendwie verpennt.

Cosplayer soweit das Auge reicht

Was wäre ein Bericht von uns ohne Cosplayer? Richtig, kein Bericht von uns! Auf der gamescom gab es in diesem Jahr auch wieder das Cosplay Village, dieses Mal allerdings etwas kleiner(?), wenigstens kam es uns so vor. Und auch der Standort der Bühne war nicht sehr clever gewählt, war nebenan doch direkt ein Stand mit lautstarker Beschallung. Das hat uns im letzten Jahr auf jeden Fall besser gefallen. Auch der Zeichnerbereich ist um einiges kleiner geworden. Dafür gab es aber tonnenweise an Merchandise zu kaufen, egal ob Film, Spiel oder Anime.
Die Cosplayer waren aber trotzdem so zahlreich wie nie vertreten und wusselten überall auf der gamescom herum. Sei es nun im Cosplay Village oder an den Ständen der Aussteller. Überall sah man Cosplayer. Und einige Aussteller hatten sich sogar richtig gut darauf eingestellt. Beispielhaft kann man hier natürlich Riot nennen, die mit League of Legends wohl das Spiel mit den meisten Cosplays herausgebracht haben. Entsprechend waren auch die Möglichkeiten, sich und sein LoL-Cosplay bei Riot zu präsentieren. Sei es nun auf der Bühne oder in einer der verschiedenen Buffs. Und für diejenigen, die sich noch ein paar Tipps abholen wollten, hatte Kamui ihre Werkstatt direkt neben der Riot-Bühne aufgebaut und stand mit Rat und Tat zur Seite.
Wenn das Kostüm dann doch mal kaputt gegangen ist oder man was vergessen hat, konnte einem in der Cosplay Schmiede geholfen werden. Hier war alles vorhanden, was man für den kleinen oder großen Notfall so braucht: Tape, Sekundenkleber, Nähmaschine, usw…

Riesiger Ansturm

Wie auch in den Jahren zuvor war der Ansturm und die Masse der Besucher wieder riesig. Man hat allerdings aus den letzten Jahren gelernt und zum einen die Gänge verbreitert und damit für einen besseren Besucherfluss gesorgt. Auch die im Vorhinein scharf kritisierte Abschaffung der Dauerkarten hat wohl dazu beigetragen, dass man von Seiten der koelnmesse einen besseren Überblick hatte, wie viele Besucher an einem Tag kommen. Dies schlägt sich auch in den Zahlen nieder. Waren es im letzten Jahr noch knapp 340.000 Besucher, wurden dieses Jahr lediglich 355.000 Besucher gezählt, also knapp 5.000 weniger. Dies merkt man natürlich nicht direkt, aber die Resonanz, die man auf der Messe an sich mitbekommen hat, war durchweg positiv. Positiv aufgefallen ist uns auch die Tatsache, dass die Stände zum Großeteil nicht mehr so zugebaut waren wie in den Jahren zuvor. Klar, 18er Titel konnten immer noch nur hinter verschlossenen Türen angespielt werden, aber im allgemeinen waren die Stände offener und damit wirkten auch die Hallen nicht so zugestellt, wie sonst.