Yukon „Dragon Spring Edition“ – MesseBericht


Yukon „Dragon Spring Edition“ – MesseBericht


Am Wochenende vor Ostern fand die Yukon „Dragon Spring Edition“ im Gymnasium Vogelsang in Solingen statt. Für viele Cosplayer hat somit die Saison angefangen und wir waren natürlich für euch vor Ort. Was es so alles zu sehen gab, verraten wir euch im folgenden MesseBericht.

Fangen wir erst einmal mit ein paar Daten zur Convention an: Die Yukon fand vom 12.04. bis 13.04. im Gymnasium Vogelsang in Solingen statt. Neben vielen Zeichnern gab es auch den ein oder anderen Händler-Stand, an dem das Herz eines jeden Otaku höher schlug. Zur Stärkung gab es das Maid-Café, in welchem man die ein oder andere Leckerei erstehen konnte. In einem eigenen Bereich waren die Jungs und Mädels von Applewar Pictures vertreten – auf jeden Fall eine gute Entscheidung, da der Andrang dort doch schon sehr groß war. Damit hat man auch den Zeichnerbereich ein wenig entlastet, in welchem AWP auf der letzten Yukon ihren Stand hatten. Wer nicht nur zugucken wollte, sondern auch mal selber aktiv werden wollte, konnte dies zum Beispiel im Game Room oder in der 3DS-Area tun. Letztere wurde natürlich auch für diverse Trading Card Games, wie Yu-Gi-Oh! oder Pokémon genutzt.
Außerem wurden wieder einige Workshops zu den verschiedensten Themen angeboten, darunter diverse Zeichenworkshops, aber auch Workshops zum Thema Schreiben oder Sprachen.

Programm

Natürlich gab es auch einige Programmpunkte auf der Bühne und auf der kompletten Convention. Samstags konnte man sich durch die Taikogruppe Amaterasu in die Kunst der japanischen Trommeln einführen lassen. Diese haben neben einem kleinen Workshop aber auch gezeigt, was sie so auf die Beine stellen können. Das Repertoire umfasst neben leichten Stücken auch donnernde Melodien, die man im ganzen Körper spürt.
Als Cosplayer konnte man sich beim Cosplay-Wettbewerb der Jury stellen und sein Kostüm beurteilen lassen. Hier wurde nicht nur das Kostüm an sich, sondern auch die Performance und die Verkörperung der Rolle bewertet. Anders als bei vielen Wettbewerben handelte es sich hierbei also nicht um eine reine Modenschau, so dass auch für den Zuschauer geboten wurde.
Eins der Highlights am Samstag war mit Sicherheit die KaKaokarten-Versteigerung. Dort hatte man die Möglichkeit, die original KaKaokarten der anwesenden Künstler zu ersteigern. Am Sonntag gab es dann noch eine Versteigerun von Postkarten, welche von einigen Zeichnern extra für die Yukon angefertigt wurden.

Am Sonntag stand das Programm mehr im Rahmen von Aufführungen und einem Konzert, auf das sich wohl die ganze Yukon gefreut hat. Los ging es mit einer Aufführung der Gruppe „Otakus Live„, welche ein Stück, basierend auf dem Anime „K (Project)“, vorführte. In dem Stück geht es um den lange währenden Konflikt zwischen zwei Königen und deren Gefolgschaft.
Das Highlight des Yukon-Bühnenprogramms war unserer Meinung nach allerdings der Auftritt von Lian und Horrorkissen, welcher neben bekannten Anime-Intros auch einige eigene Lieder von Horrorkissen beinhaltete. Am Anfang war das Publikum noch etwas zurückhaltend, als dann aber eine Gruppe als spontane Background-Tänzer auf die Bühne geholt wurde, war das Eis endgültig gebrochen. Man hat sowohl den beiden Sängerinnen, als auch dem Publikum angemerkt, dass sie wirklich viel Spaß hatten und so fand das Konzert nach etwa einer Stunde seinen Abschluss unter tösendem Applaus. Den Auftritt findet ihr demnächst hier bei uns auf der Seite und auf unserem YouTube-Kanal.

Wie es sich gehört, findet ihr in den nächsten Tagen auch den MesseRundgang und MesseInside bei uns auf der Seite. Für beide Formate haben wir wieder einmal viele Leute vor die Kamera bekommen, um diese für euch zu interviewen und ihre Meinung zur Yukon zu erfahren.

Fazit

Die erste Yukon in diesem Jahr war durchaus gut besucht, auch wenn es schon besser war. Das lag aber wohl auch daran, dass das Wetter, vor allem am Samstag, mitgespielt hat und man somit auch viele Cosplayer im angrenzenden botanischen Garten finden konnte. Das Platzangebot wurde im Vergleich zu den Vorjahren etwas erweitert, so dass man auch hier den Besucherstrom etwas besser verteilen konnte und es somit nicht mehr ganz so eng war wie in den letzten Jahren. Was uns und auch vielen anderen etwas negativ aufgefallen ist, war die Tatsache, dass am Sonntag ab ca. 15 Uhr freier Eintritt war. Das ist auf den ersten Blick nicht verkehrt, war aber für viele ärgerlich, die kurz vorher noch 10€ für die Tageskarte bezahlen musste. Die Maßnahme von Seiten der Yukon war durchaus verständlich, da es am Sonntag um einiges leerer war als am Samstag und man somit doch noch den ein oder anderen Besucher mehr ins Gebäude holen konnte.

Über Thomas

Thomas

Ich bin vor allem im Hintergrund tätig und kümmere mich um organisatorische Sachen und die ganze Technik, heißt Webseite, Cloud-Storage usw.

Hobbys sind Cosplay, Pfadfinder und zocken. Aber zu einem guten Film sage ich natürlich auch nicht nein.

Beruflich bin ich in der IT-Administration zu Hause, was wohl auch meine affinität zu Technik und zum Basteln erklären würde.

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